Corona Schwerpunktpraxis

1.Kostenfrei testen lassen können sich folgende symptomlose Personengruppen:

 

  • Reiserückkehrer aus Risikogebieten (RKI Risikogebiet Liste) (innerhalb von 10 Tagen). Für diese Patientengruppe besteht eine Pflicht. Siehe

 

  • mit einer Aufforderung des Gesundheitsamtes.

 

  • mit einer Meldung „erhöhtes Risiko“ über die Corona-Warn-App.

 

  • Lehrkräfte und Beschäftigte in Schulen und Kindereinrichtungen (Gültig nur bis 01.11.2020)

 

  • vor einer Aufnahme in eine Pflege-/Behinderteneinrichtung.

 

Labor für diese Untersuchungen ist

Labor Prof. Dr. G. Enders MVZ GbR

Rosenbergstraße 85
70193 Stuttgart
Telefon: 0711/6357-0
Fax: 0711/6357-202
E-Mail: info@labor-enders.de

https://www.labor-enders.de/2020/08/25/sars-cov-2/

 

 

2. Wer muss privat bezahlen?

 

Corona-Tests aus anderen Gründen, zum Beispiel vor Reisen, Familienfeiern oder einfach zur eigenen Absicherung ohne erkennbare COVID-19-Symptome sind keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung und sind persönlich zu organisieren und die Kosten selbst zu tragen.

 

3.Wie hoch sind die Kosten?

2 Testverfahren stehen zur Auswahl:

 

(1) PCR Test:

Vor Abstrichentnahme sind in der Praxis 20 EUR zu bezahlen.

Zzgl. Laborkosten in Höhe von 60 Euro. In der Regel ist das Ergebnis nach 2-3 Tagen da.

Labor Van de Loo Schwäbisch Gmünd

Uferstraße 2    73510 Schwäbisch Gmünd

 

(2) Schnelltest

Das Ergebnis liegt nach 30 Minuten vor. (Nicht für jeden geeignet, bitte informieren sie sich beim Gesundheitsamt oder bei der Stelle, wo sie den Test abgeben müssen ob der Schnelltest für sie ausreichend/ geeignet ist).

Der Test muss immer privat und sofort bezahlt werden. Bringen Sie Ihre Versichertenkarte und 30 EUR oder eine Bankkarte mit. Sie erhalten eine schriftliche, auch englischsprachige Ergebnismitteilung.

 

 

4.Wann soll ich mich testen lassen?

  • Sie haben typische COVID-19-Symptome (insbesondere Husten, Fieber)? 
  • Sie haben über die Corona-Warn-App eine Meldung „erhöhtes Risiko“ erhalten?
  • Sie sind Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet im Ausland? 
  • Sie sind in einer Schule oder Kita beschäftigt? (Zeitraum: 17. August bis 1. November 2020)

5.Kontaktpersonen und Quarantäne

Das Robert-Koch-Institut hat die Definition von Kontaktpersonen angepasst und deutlich verschärft. Dabei geht es um die Frage, wer nach Kontakt mit einer positiv getesteten Person in Quarantäne muss. Als Kontakt der Kategorie I mit engem Kontakt gelten und müssen demnach in Quarantäne: 

  • Personen mit kumulativ mindestens 15-minütigem Gesichts- ("face-to-face") Kontakt mit einem Quellfall, z.B. im Rahmen eines Gesprächs. Dazu gehören z.B. Personen aus demselben Haushalt
  • Personen mit direktem Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten, insbesondere zu respiratorischen Sekreten eines Quellfalls, wie z.B. Küssen, Anhusten, Anniesen, Kontakt zu Erbrochenem, Mund-zu-Mund Beatmung, etc.
  • Personen, die nach Risikobewertung durch das Gesundheitsamt mit hoher Wahrscheinlichkeit einer relevanten Konzentration von Aerosolen auch bei größerem Abstand zum Quellfall als 1,5 m entfernt ausgesetzt waren (z.B. Feiern, gemeinsames Singen oder Sporttreiben in Innenräumen) oder wenn sich zusätzlich zuvor der Quellfall eine längere Zeit (>30 Min.) im Raum aufgehalten hat
  • Personen in relativ beengter Raumsituation oder schwer zu überblickender Kontaktsituation mit dem bestätigten COVID-19-Fall (z.B. Kitagruppe, Schulklasse), unabhängig von der individuellen Risikoermittlung
  • Medizinisches Personal mit Kontakt zum Quellfall z.B. im Rahmen von Pflege oder medizinischer Untersuchung (≤ 1,5 m) ohne adäquate Schutzkleidung (siehe unten)
  • Medizinisches Personal mit Kontakt zum Quellfall im Rahmen von Pflege oder medizinischer Untersuchung (> 1,5 m) mit relevanter Aerosolproduktion, ohne adäquate Schutzkleidung (siehe unten)
  • Falls die Kontaktperson früher bereits selbst ein Quellfall war, ist keine Quarantäne erforderlich. Es soll ein Selbstmonitoring erfolgen und bei Auftreten von Symptomen eine sofortige Selbst-Isolation und Testung. Bei positivem Test wird die Kontaktperson wieder zu einem Fall. In dieser Situation sollten alle Maßnahmen ergriffen werden wie bei sonstigen Fällen auch (inkl.Isolation)
  • Kontaktpersonen der Kategorie I eines bestätigten COVID-19-Falls im Flugzeug sind:
    • Passagiere, die Armlehnenkontakt zum Quellfall hatten, unabhängig von der Flugzeit. Saß der Quellfall am Gang, so zählen Passagiere in derselben Reihe jenseits des Ganges nicht als Kontaktperson der Kategorie I, sondern als Kontaktperson der Kategorie II.
    • Besatzungsmitglieder oder andere Passagiere unabhängig vom Sitzplatz, sofern eines der anderen Kriterien für engen Kontakt zutrifft (z.B. längeres Gespräch)

 

 

6.Muss ich mich als Reiserückkehrer/in aus einem Risikogebiet grundsätzlich bei der Behörde melden?

Ja, unabhängig von der Testung bin ich als Einreisender aus einem Risikogebiet verpflichtet, mich unverzüglich bei der für mich zuständigen Ortspolizeibehörde zu melden. Diese Verpflichtung kann auch durch die Abgabe einer sogenannten „Aussteigerkarte“ erfüllt werden; diese kann zum Beispiel bereits bei der Ankunft am Flughafen abgegeben werden. Mindestens bis zum Erhalt eines negativen Ergebnisses muss man zwingend in Quarantäne verbleiben. Liegt ein ärztliches Zeugnis oder eine Bescheinigung eines Testlabors mit einem negativen Testergebnis vor, dann endet die Quarantäne, ohne dass es noch einer behördlichen Zustimmung bedarf.

 

7.Was passiert, wenn man sich nicht testen lässt?

Wer entgegen dieser Verpflichtung eine entsprechende Untersuchung vorsätzlich oder fahrlässig nicht duldet, handelt ordnungswidrig. Diese Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße von bis zu 25 000 Euro geahndet werden. 

 

8.Muss/kann ich danach noch einmal getestet werden?

Ein negatives Testergebnis stellt nur eine Momentaufnahme dar. Eine Wiederholungstestung 5 bis 7 Tage nach dem ersten Test ist aus fachlicher Sicht sinnvoll, eine zweite Testung ist für Reiserückkehrer derzeit jedoch in Baden-Württemberg nicht verpflichtend. Vielmehr sind Reisende aus Risikogebieten besonderes darauf hinzuweisen, dass diese bis 14 Tage nach Rückkehr (und auch trotz negativer erster Testung) unverzüglich einen Arzt aufsuchen sollen, wenn Symptome auftreten, die auf eine COVID-19 Erkrankung hinweisen können. Zusätzlich muss der Reisende/die Reisende die zuständige Ortspolizeibehörde über das Auftreten von Symptomen informieren. Die Ortspolizeibehörde nimmt in der Regel daraufhin mit dem zuständigen Gesundheitsamt Kontakt auf. 

9.Was passiert nach einem positiven Test?

Nach einem positiven Test wird mir das Gesundheitsamt das weitere Vorgehen erläutern. In der Regel muss man sich für mindestens 10 Tage zu Hause in Quarantäne begeben.

 

 

 

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